"Am Ende einer Nacht"


                          

 

Der Ortsrand schläft bedacht und stumm
vom Brandgerauch ein Häusermeer beleckt
trüb' träumt ein Denkmal, taubenkotverdreckt, und
Raben krächzen im Geäst herum

        Die Wecker fahrn und tauchen, Sternenhimmel drückt
        es ziehen heiser Brandalarme durch die Nacht
        Straßengewirre unter Altpapier versteckt, dort
        wo der Ortsrand in den Sternenhimmel kracht

                Himmelsnacht, in Angst und Pech getauft
                Morgensonne, abgehetzt und ferne
                Wecker jagt, der Sternenhimmel schnauft
                ein müder Zecher kippt aus der Taverne









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