"Anna"


ach anna!
ich: neben dem basilikum,
rieche den tag vorbeigehen,
den warmen asphalt,
wasser eines teiches,
höre das summsen der insekten.

sie summen, summa summarum, wie meine sekunden...
stunden...
tage...
vorbei, träume und gesehenes.

wie geisterfahrer?
amok durch die jahre?
das letzte opfer ist man immer selbst.
oder wie schilfrohre, durch die der wind schneidet,
der wind, griesgrämiger müllermeister,
sandschöne blütenfrau, regengetauft.
ein echo schwingt immer mit.

Wenn die gedanken abgebrannt,
wie feuerwerk,
wie stroh und reisig im lagerfeuer,
nach tausend pfadfinderliedern.

wolken scheuern den himmel gänzlich blank...

azulblaues zwinkern, einander berichtet.
tag für tag.
tip tap.
eieruhr.
halbtote kopfgeburten,
zwischen die grashalme gesetzt
in gründlichen sommerabenden.
ein atemzug, ausgeseufzt.

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